Über uns

Geschichte, Aufgaben und Ziele:

 

Am Anfang stand die Idee zu helfen. Es gibt viele Möglichkeiten dies zu tun, wenige sind so konkret und praktisch wie ein Bauhilfsdienst.

Wir helfen Menschen und Organisationen die unverschuldet in Not geraten sind und so notwendige Bauvorhaben nicht beginnen oder fortsetzen können.

Der St. Martin Orden wurde im Frühjahr 1989 aus der Taufe gehoben und steht in der Tradition der internationalen Freiwilligendienste und der christlichen Ritterorden.
Gründung und Anfang

Ende der 80ger Jahre gibt es erste Überlegungen eine eigene Organisation zu gründen um direkt, gezielt und vor allem eigenverantwortlich helfen zu können. Dabei steht auch der alte Freund F.J. Federsel mit Rat und Tat zur Seite. Verwandte, Bekannte und Freunde werden für diese Idee gewonnen – viele haben die früheren Einsätze bereits unterstützt – und nach einiger Vorarbeit wird die

 

Gründungsversammlung des Sankt Martin Ordens — am 9. Februar 1989

 

im Balkensaal der Papiermühle Berlebeck durchgeführt. Über 30 Personen nehmen teil, beschließen die Satzung und wählen den ersten, sechsköpfigen Vorstand…

  1. Vorsitzender: Heinz Wilhelm Wehrmann
  2. Vorsitzender: Rupprecht Bumbke
  3. Finanzreferent: Frithjof P. Behne
  4. Finanzreferent: Hermann Schäfer
  5. Schriftführer: Markus Wehrmann
  6. Schriftführer: Uta Wehrmann

als Protektor wird der Bürgermeister der Stadt Detmold
Friedrich Brakemeier berufen und als Siegelbewahrer
wird Prof. Franz-Josef Federsel berufen.

Die Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Detmold erfolgt dann am 11.7.1989. Die Aufnahme als Vollmitglied der UNESCO erfolgt bereits 1990.

Der Sankt Martin Orden ist seither Mitglied beim NGO ( Standing Committee of Non Govermental Organisations – Ständiger Rat der Nicht – Regierungs – Organisationen ) und auch beim CCIVS ( Coordination Committee for international Voluntary Service – Koordinationskreis für internationale freiwillige Hilfseinsätze ). Der Name Sankt Martin Orden leitet sich aus dem BegriffSankt Martins Sektion, der ehemaligen „Spezialistentruppe“ des Österreichischen Bauordens und dem Begriff Bauorden ab. Das Druckvorlagen, Logo und Prägewerkzeuge der nicht mehr existierenden Sankt Martins Sektion übernommen werden können ist dabei ein erwünschter Nebeneffekt. Die „Ritter der Hilfsbereitschaft“ sind jetzt auf dem Weg.

 

Bereits im ersten Jahr geht es „in die Vollen“. Hilfseinsätze im Elsass, die ersten Planungen für das orthodoxe Kloster, sowie Überplanung, Controlling und Bauleitung für das Hospiz in Nova Huta stehen auf der Tagesordnung. Und in den folgenden Jahren soll noch so einiges hinzukommen…

Seitdem sind wir erfolgreich im Bauhilfs- und Katastrophendienst tätig. Dabei ist unsere Arbeit immer Hilfe zur Selbsthilfe.

Wir verstehen uns als internationale und überkonfessionelle Organisation, in der…

„… Hilfe erfolgt ohne Ansehen von politischen, weltanschaulichen, religiösen Unterschieden, Rassen und Nationalitäten.“ (Satzung §2).

Wir sind Vollmitglied der UNESCO, sowie des CCIVS und des NGO der UNO.

Das Hilfskonzept orientiert sich an der individuellen Situation vor Ort.
Wir sind vor allem mit planerischen und leitungstechnischen Tätigkeiten dabei, aber auch mit dem Aufbringen von Geld- und Sachspenden. Und natürlich legen unsere MitarbeiterInnen auch immer wieder mal selber Hand an und greifen zu Schaufel, Maurerkelle, Hammer und Säge…

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